
Fahrt nach Dombås
😊😊😊 ja, wir sind glücklich. Unser Tag begann diesmal früh, da wir gestern beschlossen haben, wenn das Wetter o.k. ist, fahren wir in den Dovrefjell Nationalpark. Das Wetter war o.k. Und los. Es sind ca. 130 km von unserem Standort entfernt, aber mit viel Glück können wir wilde Tiere sehen. Aber, wie es ja so oft ist, wenn man auf der Pirsch ist, sind die Viecher wie vom Erdboden verschwunden. Plötzlich bremste das Auto vor uns ohne ersichtlichen Grund. Doch, es gab einen. Eine Elchkuh mit Ihrem Jungen. Danke an den Fahrer, der uns darauf aufmerksam gemacht hat, wir hätten das gar nicht mitbekommen. Einen Fototermin hat Mama Elch aber dann doch nicht im Plan. Egal, wir haben Sie gesehen.
Snøhetta und Dovrefjell
Weiter geht es nach Dombås zum ersten Kaffee. Wir wollten in die Kirche von Dombås, aber die war leider verschlossen. Weiter auf der E6 Richtung Kongsvoll Fjeldstue. Da sehen wir die nächste Elchkuh. Wir machen einen kleinen Abstecher nach Snøhetta. Oben am Snøhetta haben wir einen wirklichen fantastischen Blick zu genießen. Auf dem Parkplatz steht ein Wagen aus Deutschland mit fast identischen Kennzeichen wie unseres, nur die Zahlenfolge war anders. Die Welt ist so klein. Hier ging auch noch ein Wanderweg zu einer Hütte. Das haben wir dann aber gestrichen, weil der Winde extrem stark und eisig war.





Moschusochsen
Also weiter Richtung Nationalpark. Am Parkplatz angekommen ging es sofort Richtung Wanderweg. Wir haben gedacht, wir laufen und laufen und sehen, werden wir nichts. Aber bereits nach 150 Meter Weg haben wir den ersten Moschusochsen gesehen. Es graste im Unterholz. Die Wanderstrecke war für mich als Flachlandtiroler, schon eine Herausforderung. Sie ging ca. 1000 Meter nur bergauf – zum Plateau. Aber ich bin ganz stolz, ich habe die Strecke gemeistert, ohne irgendwann zurückzuwollen. Als Belohnung gab es dann die absolute Krönung. Wir konnten noch mehr Moschusochsen bewundern. Sie waren zwar weit weg, aber dank Fernglas und Teleobjektiv konnten wir sie bewundern. Mein Gott, war das schön. Auch die Landschaft, die Pflanzen, traumhaft. Ein bisschen erinnerte uns das unsere Yukon Reise. Wir hätten näher ran gekonnt, aber das wäre eine Wanderung von ca. 2 Stunden einfach gewesen. Wir hätten einen weiten Bogen laufen müssen. Unser Maskottchen Minou war etwas zickig und beleidigt, weil es nicht auf dem Moschusochsen reiten durfte.





Rückfahrt und der Pass, der uns nicht mag
Zurück zum Auto und jetzt bitte einen Kaffee. Auf dem Weg nach Hause wollte ich noch in eine Kirche, da heute der Todestag meiner Mutter ist. Aber keine hatte auf. In einem kleinen Ort versuchten wir es noch einmal, auch geschlossen, aber als Tim eine Dame fragte, rief Sie kurzerhand jemanden an, und der hat uns dann die Kirche aufgesperrt. Keine Ahnung, ob es der Pfarrer war, er sah eher wie der Gärtner aus. Auf jeden Fall ein herzliches Danke! Da wir gestern unsere Passfahrt frühzeitig beendet hatten, ohne auf „dem“ Aussichtpunkt gewesen zu sein, wollten wir das noch nachholen. Heute sind wir dann noch früher umgekehrt, da es extremen Schneefall gab. Dieser Pass mag uns nicht. Was wir morgen machen, hängt wieder vom Wetter ab. Aber der Tag heute war wirklich beglückend in vielerlei Hinsicht.












