
Die Suche nach dem richtigen Haus
Jetzt ging der Spaß erst richtig los. Was für ein Haus wollen wir haben? Wie groß soll das Wohnmobil sein? Wie soll der Zuschnitt sein? Wie viel Stauraum brauchen wir? Welches Model bzw. welcher Hersteller soll es sein? Fragen über Fragen und (zumindest am Anfang keine Antworten). Wir haben uns zuerst schlau gemacht, welche Hersteller gibt es. Welche Model bieten sie an und welche Inneneinrichtung bzw. Ausbauten gibt es. Nach monatelanger Recherche haben sich 2-3 Hersteller rauskristallisiert. Sie waren preislich und von der Leistung und Ausstattung sehr interessant.
Der Innenausbau
Da wir einige Zeit in dem Wohnmobil verbringen würden, hatten wir ein paar Vorstellungen, was die Aufteilung der „Räumlichkeiten“ betraf. Das wichtigste war, dass es ein separates, großes Bad hatte und eine große Sitzecke. Also begannen wir im Internet mit der Suche nach Händlern, die Wohnmobile mit dieser Aufteilung im Portfolio hatten. Nachdem wir einige Händler gefunden haben, haben wir sie der Reihe nach abgeklappert. Haben uns die Wohnmobile angesehen und dabei erfahren, dass die Wartezeit bis zu 12 Monate beträgt. Na ja, jeder wollte jetzt ein Wohnmobil haben. Nach monatelanger Suche haben wir uns endlich für ein Model entschieden und wollten es bestellen. Der Preis betrug satte 75.000 €, aber was soll es! Wohnmobile sind halt nicht billig.
Alles auf Anfang
Kurz vor der Bestellung habe ich mit einer Bekannten gesprochen und die meinte „Warum ein Wohnmobil kaufen, wenn ein Wohnwagen günstiger ist?“. Weil ich nichts habe, dass den Wohnwagen ziehen kann! Unser Smart bzw. Fiat 500 zieht ihn bestimmt nicht. Elke und ich haben die Idee eines Wohnwagens durch den Kopf gehen lasse. Wir haben uns dann mit Wohnwagen beschäftig. Auch hier wieder Fragen über Fragen. So ähnliche wie beim Wohnmobil, nur das die Frage im Raum stand wieviel Zuladung brauchen wir und wie hoch soll das Maximalgewicht betragen. Je höher das Maximalgewicht, umso mehr Zuladung ist möglich.
Wieder haben wir uns auf die Suche gemacht; haben gefühlt 1.000 Wohnwagen angesehen bis wir unseren gefunden haben – ein LMC Musica 452 E. Er hat genau die Einteilung, die wir wollten. Im Heck das Badezimmer, davor das Schlafzimmer und dann Küche und Sitzecke. Also der erste Schritt war gemacht – das Wunschhaus war gefunden. Jetzt mussten wir es nur noch finden. Wieder dauerte es einige Wochen, bis wir einen Händler gefunden hatten, der einen zum Verkauf hatte. Der Händler lag nur nicht gerade ums Eck rum. Er war hinter Ulm, aber was macht man nicht für sein „Traumhaus“? Wir also dahin, Wohnwagen angesehen, Modifikationen besprochen und dann gekauft. Wir haben uns zusätzlich einen Mover, eine WLAN Antenne, einen Fahrradständer und eine Doppelgasanlage einbauen lassen. Puh, Nummer eins erledigt. Jetzt brauchten wir eine „Zugmaschine“ für unser Haus.
Die Suche nach der Zugmaschine
Wir brauchten für unser Haus ein Auto, dass 2,1 Tonnen ziehen kann. Es gibt zwar eine Menge Auto oder SUVs die das ziehen können, aber die sind zum Teil sehr teuer. Ich habe wieder eine ganze Zeit damit verbracht das richtige Model zu finden. Zum Schluss blieb nur noch der Ford Kuga übrig. Der war neu, wie gebraucht erschwinglich. Nachdem das Model feststand ging die Suche erst richtig los. Wir haben ungefähr 100 Händler beucht und genauso viele Probe gefahren, bis wir den richtigen gefunden haben. Er hatte nicht zu viele Kilometer, war ein Vorführwagen, hatte bereits eine Anhängerkupplung und weiteren Schnickschnack, wie Navi und beheizbare Sitze. Die kann man am Nordkap bestimmt brauchen. Und das wichtigste, er war nicht so teuer. Zugmaschine und Haus haben uns zusammen 61.000 € gekostet. Wir haben also 14.000 € gespart. Damit hatten wir mehr Geld für die Reise.
Die Detailplanung konnte jetzt beginnen
Jetzt da wir das wichtigste hatten, nämlich Haus und Zugmaschine konnten wir langsam aber sicher mit der Detailplanung beginnen. Was benötigen wir alles für den Wohnwagen, wie Geschirr, Gasflaschen, Grill, sonstiges Zubehör. Zudem musste ich mich noch schlau machen, was man alles beim beladen, fahren und so weiter beachten muss – und das war eine ganze Menge. Mehr davon im nächsten Teil.
